Pressefreiheit ist in Krisenzeiten unerlässlich

EU-Generalsekretärin Maria Pejcinovic-Buriq und Bundesjustizministerin Kristina Lambricht äußerten sich heute besorgt über Angriffe auf Journalisten und Beschränkungen der Pressefreiheit in vielen Teilen Europas und betonten, dass Medienfreiheit in Krisenzeiten unerlässlich sei. In einer gemeinsamen Erklärung zum Welttag [...]
In einer gemeinsamen Erklärung zum Welttag der Pressefreiheit am 3. Mai erinnerten sie daran, dass das Recht auf freie Meinungsäußerung in Artikel 10 der Europäischen Menschenrechtskonvention vorgesehen ist, die alle 47 Mitgliedstaaten des Europarates sich verpflichtet haben, einschließlich der 27 Mitgliedstaaten.
In einer Demokratie spielen Journalisten eine entscheidende Rolle bei der Aufdeckung der Wahrheit und der Rechenschaftspflicht der Behörden. Ihre Aufgabe besteht darin, sicherzustellen, dass die Bürger zum richtigen Zeitpunkt genaue und verlässliche Informationen erhalten, was im Zusammenhang mit COVID-19” noch wichtiger ist, sagte die Erklärung.
Es wurde geschätzt, dass die Medien frei sein sollten, ausführlich zu studieren und die Reaktion der Regierung auf die Krise zu kritisieren, aber wie der jüngste Bericht der Organisationen der Zivilgesellschaft, der mit dem Europarat zusammenarbeitet, bestätigt hat, stehen viele Journalisten tatsächlich vor zunehmenden Hindernissen, diese wichtige Rolle während der Pandemie zu erfüllen.
Leider erleben wir auch immer mehr Angriffe und Drohungen gegen Journalisten, die von Protesten berichten, was inakzeptabel ist. Nun ist es wichtiger denn je, dass Journalisten ihre Arbeit frei und sicher tun können, ” wird in der Erklärung weiter gesagt.
Die Förderung der Meinungsfreiheit in ganz Europa ist ein zentrales Ziel des Europarates, das in der Erklärung hinzugefügt wurde und betont, dass alle Regierungen zusammen mit schrittweisen Ausgängen aus der Pandemie zusammenarbeiten müssen, um die Meinungsfreiheit zu stärken.
Ansonsten markiert morgen der 3. Mai den Tag der Pressefreiheit, der dazu dient, die Regierungen an die Notwendigkeit zu erinnern, ihr Engagement für die Pressefreiheit zu respektieren, und ist auch ein Tag der Reflexion unter Medienfachleuten über Pressefreiheit und Berufsethik.
Laut der Organisation “Reporter ohne Grenzen” über den Stand der Medienfreiheit für 2020 belegt das Kosovo den 70. Platz in der Welt und steht im Vergleich zu einigen Ländern der Region am besten.
Anlässlich des heutigen Tages wird der Verband der Kosovo-Journalisten (AGK) eine Pressekonferenz und ein Diskussionsforum abhalten.
Das World Press Freedom Day Thema in diesem Jahr ist “Blaced May”, die als eine Erinnerung an, wie ein Tag ohne die Medien aussehen würde.
Der 3. Mai ist auch der Gedenktag für jene Journalisten, die ihr Leben in Verfolgung von Wahrheit und professioneller Berichterstattung verloren haben.










