Deutscher Diplomat: Kosovo ist Voraussetzung für Serbiens EU-Eintritt

Der deutsche Außenminister Heiko Messe hat gesagt, dass die Lösung des Problems zwischen Kosovo und Serbien eine der wichtigsten Voraussetzungen für die Mitgliedschaft in der Europäischen Union ist. Die Überarbeitung der ungelösten Beziehungen zwischen Belgrad und Pristina ist eine der Voraussetzungen für die Mitgliedschaft Serbiens in der Europäischen Union. Bedingungen oder [...]
Die Überarbeitung der ungelösten Beziehungen zwischen Belgrad und Pristina ist eine der Voraussetzungen für die Mitgliedschaft Serbiens in der Europäischen Union. Es gibt keine Fristen oder vorgegebenen Dynamiken für die Mitgliedschaft in der Union, aber es wäre gut, wenn die Verhandlungen mit Serbien dynamischer wären. Die Tatsache, dass die serbische Regierung die Notwendigkeit von Reformen anerkannt hat, ist eine Tatsache, die uns glücklich macht. Wenn es darum geht, die Folgen der koronaren Pandemie zu lindern, wird die EU Partner mit den Ländern des westlichen Balkans sein und die Region mit Hilfe von etwa 12 Milliarden Euro” versorgen, sagte der deutsche Spitzendiplomat in einem Interview mit dem serbischen Medium Kurir.
Gefragt, welche Lösung für den Kosovo für Deutschland akzeptabel ist, Statusquo, eingefrorener Konflikt, Teilung des Kosovo oder Anerkennung der Unabhängigkeit des Kosovo von Belgrad, hat der deutsche Außenminister Heiko Messe gesagt, dass ein umfassendes Abkommen zwischen den beiden Staaten eine der wichtigsten Voraussetzungen für Serbien in die EU ist.
Die ungelösten Beziehungen zwischen Serbien und Kosovo kosten für beide Seiten viel. Eine solche Situation verlangsamt vor allem die wirtschaftliche Entwicklung der beiden Länder und stellt somit einen Rückschlag für die gesamte Region dar. Es wäre für die Menschen äußerst wichtig, gemeinsam eine Lösung zu finden. Dazu gehört auch, auf Vorteile für die Menschen hinzuweisen, um den kollektiven Mut zu fördern, die Herausforderung der gegenseitigen Versöhnung anzunehmen. Die Anpassung dieser ungelösten Beziehungen ist schließlich eine der wichtigsten Voraussetzungen für die Mitgliedschaft Serbiens in der Europäischen Union, die Serbien damit viel näher kommen würde. Wir unterstützen nachdrücklich den EU-gebrochenen Dialog mit dem Sondergesandten Miroslav Lajcak. Glücklicherweise ist das Schweigen überwunden, das die Kommunikation zwischen Serbien und dem Kosovo seit dem letzten Sommer dominiert hat. Dies eröffnet nun eine gute Gelegenheit, für eine Lösung in Form eines umfassenden Abkommens zu nutzen. Ein solches Abkommen würde die EU-Mitgliedschaft in der Zukunft ermöglichen, aber noch wichtiger wäre, dass es für die Zukunft der Menschen in Serbien und Kosovo von großer Bedeutung wäre”, sagte die Messe.











