Umfrage veröffentlicht: Was macht den Deutschen der Koronarkrise Angst?

Deutsche sorgen sich vor allem um die Wirtschaft, aber nicht so sehr um ihre Gesundheit. Dies ist das wichtigste Ergebnis einiger Umfragen über Ängste in der Corona-Krise. Was erschreckt die Deutschen von Coronas Krise? Die Versicherungsgesellschaft R+ V stellte die neueste Umfrage vor. Das Ergebnis der repräsentativen Umfrage überraschte den Politiker [...]
Was erschreckt die Deutschen von Coronas Krise? Die Versicherungsgesellschaft R+ V stellte die neueste Umfrage vor. Das Ergebnis der Umfrage war für Heidelbergs Politiker Manfred Schmidt überraschend. Er forscht seit 15 Jahren an der Versicherung.
Neben der zusätzlichen Angst, dass sich der wirtschaftliche Abschwung vertiefen könnte, sind die Deutschen derzeit recht ruhig gegenüber ihrer Gesundheit und ihrer Arbeit. == Einzelnachweise == Sie scheinen überraschend erlöst oder ruhig, sagt Schmidt.
Ein wenig Angst vor Infektionen
Wer glaubt, dass die Deutschen sehr besorgt über ihre Gesundheit sind, ist falsch. Im Vergleich zu 2019 hat die Angst vor einer schweren Krankheit nur um sechs Prozentpunkte zugenommen, von 35 Prozent auf 41 Prozent. Dies ist der zweitniedrigste Wert seit 1992, der niedrigste war letztes Jahr.
Das sind sensationelle Neuigkeiten. Es hat mich wirklich überrascht, sagt Schmidt. “Es geht um einen seltsamen Glauben, dass Sie selbst keine gesundheitlichen Probleme haben und dass die Gefahr anderswo ist. Allerdings räumt der Wissenschaftler ein, dass die stille Struktur der Befragten eine Rolle gespielt haben könnte. Hier wurde die Frage an alle Altersgruppen gestellt.
Seit dem Massenausbruch der Pandemie hatte das Infrast-Dimp-Think-Institut leicht unterschiedliche Ergebnisse in der Frage des Trends in Deutschland erzielt. Damals fürchten mehr als die Hälfte der Deutschen (51%), dass sie selbst mit dem Virus oder ihren Familienangehörigen infiziert werden könnten.
Enge Rezession
In allen Studien wächst jedoch die Sorge um einen Wirtschaftsabschwung. In der R+V-Studie haben wir im Vergleich zu 2019 ein spektakuläres Wachstum von 23 Prozent auf 58 Prozent. Die Angst vor der Rezession läuft jedoch nicht parallel zu den Ängsten, den Job zu verlieren.
Nur ein Viertel der Befragten sind über ihre Arbeit genauso besorgt wie 2019 und insgesamt weniger als 30 Jahre. Für Schmidt hat dies viel mit Maßnahmen wie Maßnahmen zur kurzfristigen Arbeit und anderen staatlichen Finanzierungen zu tun. Schmidt glaubt, dass die meisten Deutschen dies als nützlich und beruhigend ansehen.
Alle Meinungsumfragen stimmen jedoch einer Sache zu: In den Augen der Deutschen leistet die Regierung eine gute Arbeit in der Krise und wird dafür gelobt. Dies ist auch das Ergebnis der aktuellen R+V-Studie. In den letzten zehn Jahren dachte fast die Hälfte der Befragten, dass Politiker grundsätzlich von Krisen überlastet seien.
Während der Finanzkrise im Jahr 2010 (62 Prozent) und der Flüchtlingskrise im Jahr 2016 (65 Prozent) waren fast zwei Drittel.
Im Vergleich dazu, so Manfred Schmidt, ist das deutsche Urteil in der Corona-Krise für Politik recht mild. Laut jüngster Umfrage halten nur 46 Prozent der Deutschen Politiker für überlastet. Dies ist einer der niedrigsten Werte der letzten zehn Jahre. / DW/












