Österreich verurteilt zu 8 Jahren Gefängnis für Korruption ehemaliger Finanzminister

Der ehemalige österreichische Finanzminister Karl-Heinz Grasser wurde für einen Hochkorruptionsskandal zu acht Jahren Gefängnis verurteilt. Er wurde am Freitag von Embezzlement, Bestechung und gefälschte Beweise in einer Vereinbarung über den Verkauf von Tausenden von staatlichen Wohnungen verurteilt, schreibt die BBC. Das Gericht in Wien sagte [...]
Er wurde am Freitag von Embezzlement, Bestechung und gefälschte Beweise in einer Vereinbarung über den Verkauf von Tausenden von staatlichen Wohnungen verurteilt, schreibt die BBC.
Das Gericht in Wien sagte, dass der ehemalige Minister Grisser an Zahlungen von mehr als neun Millionen Euro beteiligt war. Allerdings hat er die Kosten während des Prozessprozesses abgelehnt.
Grasser war im Jahr 2000 der jüngste Finanzminister in Österreichs Geschichte geworden, als er 31 Jahre alt war, der zum obersten Posten dieses Staates ernannt wurde.
Das Gerichtsverfahren, das Teil des ehemaligen Ministers war, umfasst 14 Angeklagte, die mit verschiedenen Straftaten, darunter Geldwäsche, Betrug und Fälschungsnachweise, angeklagt sind.
Das Gericht sagte Grasser und ein Vermittler bot Daten über eine Auktion zur Privatisierung von 60 Tausend Residenzen. Der Umzug ermöglichte einen Rivalen ein etwas besseres Angebot zu präsentieren, um bei der Auktion zu gewinnen.
Ein Unternehmen hatte die Wohnungen für 961m Euro gekauft, während drei Jahre später zweimal so hoch geschätzt wurde.
Nach Angaben des Gerichts gewährte das Siegerunternehmen 1 Prozent des Kaufbetrags oder 9,6 Millionen Euro an den ehemaligen österreichischen Freiheitsparteisekretär Walter Meisschberer und Lobbyisten Peter Hochegger. Diese beiden wurden auch zum Gefängnis verurteilt. Das Gericht stellte fest, dass das Bestechungsgeld in drei Teile in ein Bankkonto in Liechtenstein aufgeteilt wurde.
Das Gerichtsurteil basiert angeblich auf Aussagen von Hunderten von Zeugen, sowie auf Telefongesprächen des Angeklagten, die vom Staat gegriffen wurden.
Der Fallrichter, Marion Hohecker, sagte: “Wer ehrlich tätig ist, braucht kein Konto auf Liechtenstein” und fügt hinzu, dass der Erfolg der Auktionskandidaten durch Bestechung erreicht wurde und nur durch vorsätzliche Gewaltmissbrauch durch den ehemaligen Minister Graser aktiviert wurde.











