Grünes Licht für Verhandlungen? Hahn spricht über die Hoffnungen Albaniens

In seinen früheren Aussagen wurde etwas gemeint, aber im Interview an den österreichischen Tag “Der Standard“, ausgehende Erweiterungskommissar Johannes Hahn dokumentiert eindeutig die Präferenz zwischen den Mitgliedstaaten für einen Nordmazedonien Fortschritt in Richtung der Erreichung des begehrtsten Datums. Wir arbeiten immer noch an [...]
In seinen früheren Aussagen wurde etwas gemeint, aber im Interview an den österreichischen Tag “Der Standard“, ausgehende Erweiterungskommissar Johannes Hahn dokumentiert eindeutig die Präferenz zwischen den Mitgliedstaaten für einen Nordmazedonien Fortschritt in Richtung der Erreichung des begehrtsten Datums.
Wir arbeiten noch daran, die beiden Länder in Verhandlungen zu bringen. Aber es ist nicht geheim, dass das Gefühl zwischen den Mitgliedstaaten für Nordmazedonien einfach besser ist. Die beiden Länder haben die von den Mitgliedern des Blocks als Bedingung geforderten Kriterien erfüllt. Deshalb haben wir für beide von uns eine Empfehlung gemacht. Allerdings hat Nordmazedonien nicht nur die erforderlichen Reformen erreicht, sondern auch die historische Prespa-Vereinbarung und so den guten Freundschaftsvertrag mit Bulgarien. Für Albanien sind leider im ersten Plan nun Probleme wie der Mangel an Opposition im Parlament, die Tatsache, dass die Regierung Schwierigkeiten hat, einen Dialog zu halten, sowie Verfahren zur Entlassung von Präsident”, sagte er.
Gefragt, wie wahrscheinlich Albanien das grüne Licht bekommt, fand der Kommissar es schwierig, eine direkte Antwort zu geben.
Ich kann nicht sicher sagen, meine Hoffnung ist, dass alle politischen Kräfte in Albanien die Ernsthaftigkeit der Situation erkennen und verstehen, was sie mit ihrem Verhalten tun. Da die Bevölkerung den 80-prozentigen Beginn der Mitgliedschaftsverhandlungen will und das von Wählern aller Parteien unterstützt wird”, sagte Hahn.
Hahn betonte auf der anderen Seite, dass, wenn Nordmazedonien im Oktober Verhandlungen eröffnen dürfen, dann wird dies nach ihm die gesamte Region positiv beeinflussen.












