Investors und Darlehen Unsichere Ursache von Fehlmanagement

Fast eine Million Euro Steuerzahler wurden von der Regierung des Kosovo als Strafe für die Nichtrücknahme von Kreditfonds aus internationalen Finanzinstitutionen ausgegeben, die für verschiedene Investitionsprojekte bestimmt sind. Seit 2011 hat Kosovo Auslandsdarlehen im Wert von 519,7 Mio. Euro abgeschlossen. Aber wegen des Fehlmanagements sind sie bisher [...]
Seit 2011 hat Kosovo Auslandsdarlehen im Wert von 519,7 Mio. Euro abgeschlossen. Aber aufgrund des Fehlmanagements sind bisher nur 33m Euro zurückgenommen worden, schreibt Koha Ditore heute.
Ein Mangel an Geldern ist das Ergebnis einer schlechten Planung und fehlender Regierungskapazitäten, um die Kreditaufnahme effektiv und effizient zu nutzen. Schlechte Machbarkeitsstudien von Projekten, Mängel bei der Schaffung der notwendigen Voraussetzungen für die Beseitigung von Infrastruktur und rechtlichen Barrieren bei der Umsetzung dieser Projekte haben einige von ihnen dazu veranlasst, sich neu zu engagieren und einige Darlehen zu werten.
Zusätzlich zu den Unpassen bei der Umsetzung von Geld-für-Geld-Projekten wurde Kosovo auch bei der Anlockung ausländischer Investoren verzweifelt. 20 Jahre nach dem Krieg hat Kosovo keinen strategischen Investor. Alle getätigten Investitionen stammen vor allem aus der Diaspora. Diese Investitionen, die sich auf eine Milliarde Euro pro Jahr näherten, endete weitgehend beim Kauf von Immobilien und Verbrauch.
Einer der Gründe für den Mangel an ausländischen Investitionen ist laut wirtschaftlichen Experten Unsicherheit. In einer Umfrage, die die Weltbank des Kosovo vor Jahren durchgeführt hatte, hatten etwa 50 Prozent der potenziellen Investoren erklärt, dass sie wegen der politischen Situation nicht in Kosovo investieren konnten.
Das schlechte Bild, das vor der Welt geschaffen wurde, hat Kosovo aus der Investitionskarte gelassen. Die Präsenz von internationalen Organisationen in Kosovo macht das Kosovo auch noch immer als das Hotbed der Krise bekannt.











