Schritt zurück zur Visaliberalisierung

Premierminister Ramush Haradinaj behauptet, dass der Fall “Blakaj” den Visaliberalisierungsprozess mit der EU untergraben wird, da der zurückgetretene Staatsanwalt das Justizsystem des Landes beschuldigt. Andererseits schätzen Kenner des Integrationsprozesses und politische Analysten, dass die sehr harten Aussagen der institutionellen Führer gegen Blakaj dem Prozess schaden [...]
Premierminister Ramush Haradinaj behauptet, dass der Fall “Blakaj” den Visaliberalisierungsprozess mit der EU untergraben wird, da der zurückgetretene Staatsanwalt das Justizsystem des Landes beschuldigt. Auf der anderen Seite schätzen Kenner des Integrationsprozesses und politische Analysten, dass die sehr harten Aussagen der institutionellen Führer gegen Blakaj den Visa-Prozess schädigen, schreibt die Zeitung “Zri”
Der Rücktritt des Sonderanwalts, Elez Blakaj, bezeugt deutlich, dass sich das Justizsystem weiterhin der Politik bewusst und nicht unabhängig ist. So schätzen sie Kenner politischer Themen, die sagen, dass die jüngsten Entwicklungen über den “Blaxaj” auch dem Visaliberalisierungsprozess schaden könnten.
Während Premierminister Ramush Haradinaj Blakaj direkt beschuldigt, die Liberalisierung zu untergraben, sind Kenner des Integrationsprozesses und politische Analysten der Ansicht, dass genau die harten Aussagen der institutionellen Führer gegen Blakaj den Visaprozess untergraben.
Die Reaktionen der politischen Führer in Form von Einschüchterungen gegen den pensionierten Staatsanwalt und den Staatsanwalt im Allgemeinen beeinflussen nicht nur die Visafrage, sondern auch den Prozess der Integration in die Europäische Union (BE).












