“Shaqiri ist nicht Neymar, Xhemajli ist nicht Coutinho, muss die Schweiz”

“Shaqiri ist nicht Neymar, Xhemajli ist nicht Coutinho, muss die Schweiz”

Ludwig Holmberg, Kolumnist in der schwedischen Zeitung “Expressen”, schreibt ausschließlich in “LOOK” Über das Swiss-Swede Spiel. Es ist so gut, wahr zu sein. Schweden liegt im Gesicht von sechzehn Finalisten und wird die Schweiz treffen. Sind wir träumen? Wir wollen nicht disrespect zeigen, wir wissen, dass die Schweizer ein gutes Team haben [...]

Es ist so gut, wahr zu sein. Schweden liegt im Gesicht von sechzehn Finalisten und wird die Schweiz treffen. Sind wir träumen?

Wir wollen nicht disrespect zeigen, wir wissen, dass die Schweizer ein gutes Team auf diesem WM-Pokal haben. Aber die Schweiz ist nicht Brasilien. Gerdan Shaqiri ist nicht Neymar, Blerim Xhemajli ist nicht Coutinho und Manuel Akanji ist nicht Theago Silva. Wir glauben, dass die Schweiz ein Team ist, das besiegt werden muss. Aus unserer Perspektive sind wir die Favoriten, Blic “reported”, die Periscope-Übertragung.

In den letzten Jahren war der schwedische Fußball seltsam. Als Zlatan Ibrahimovic zurückgetreten und Janne Andersson die Führung in Schweden übernahm, dachten wir, dass wir lange warten würden, um an den großen Turnieren teilzunehmen. Vielleicht werden wir Norwegen oder Finnland besiegen, aber nicht mehr. Wir hatten Probleme mit Ibrahimovic, wie konnten wir ohne ihn spielen?

Aber etwas passierte. Janne Andersson, dieser typische schwedische Coach, der immer in der schwedischen Liga war, schuf einen Teamgeist, den wir noch nie zuvor gesehen haben. Spieler wie Ola Toivonen und Sebastian Larsson, die früher Witzen ausgesetzt waren, sind plötzlich Riesen geworden. Andreas Granqvist ist in Verteidigung wie Franz Beckenbauer einmal. Es ist Magie!

Und ja, wir schlagen Frankreich in Qualifikationen, eliminiert Italien und jetzt haben wir die Todesgruppe gewonnen. Wir wissen immer noch nicht, wie alles passiert ist. Aber jetzt sind wir voller Glauben. Jetzt können wir jedes Team schlagen.

Als es klar war, dass wir die Schweiz in rund 16 Jahren treffen würden, lachten wir darüber. Denn wir sollen gegen Brasilien gehen. Und ehrlich, wir waren überzeugt, dass wir Brasilien geschlagen hatten. Wir sind gerade so verrückt. Denn jetzt wissen wir, wir sind besser weg ohne Zlatan. Wir zeigen Ihnen am nächsten Dienstag. /Periscopi

Coach Janne Andersson hatte aus den Schweden en ichte Einheit geschaffen.

 

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