Vuciq leitet Merkel zur Lösung der Kosovo-Frage

Am 13. April erwartet Bundeskanzlerin Angela Merkel, dass der Chef des serbischen Staates, Aleksandar Vuciq, das Büro des Bundeskanzlers, wieder besucht wird. Im Mittelpunkt des Besuchs stehen Gespräche über bilaterale Beziehungen, aber auch regionale Fragen. Vuciq wird voraussichtlich mit Merkel über Vorschläge für eine Lösung des jahrzehntelangen Konflikts mit dem Kosovo verhandeln. Serbischer Präsident und [...]
Am 13. April erwartet Bundeskanzlerin Angela Merkel, dass der Chef des serbischen Staates, Aleksandar Vuciq, das Büro des Bundeskanzlers, wieder besucht wird.
Im Mittelpunkt des Besuchs stehen Gespräche über bilaterale Beziehungen, aber auch regionale Fragen.
Vuciq wird voraussichtlich mit Merkel über Vorschläge für eine Lösung des jahrzehntelangen Konflikts mit dem Kosovo verhandeln. Der Präsident Serbiens und der deutsche Bundeskanzler werden am Freitag ein gemeinsames Mittagessen haben, berichtet DW.
In diesem Zusammenhang hat der serbische Präsident am Freitag (06.04) mit Kanzler Merkel über das Telefon gesprochen und die Medien sowie die Lösung des Konflikts mit dem Kosovo bekannt gegeben. Vuciq hat erklärt, er werde Vorschläge für eine nachhaltige Lösung der Beziehungen zum Kosovo unterbreiten.
Berlin vertieft Gespräche mit Serbien über die Lösung des Kosovo-Konflikts. Vucikis Besuch in Deutschland ist das zweite Mal innerhalb von zwei Monaten, wie er Ende Februar von der Bundeskanzlerin veranstaltet wurde.
Es ist bekannt, dass Serbien Brüssel nur näher kommen kann, wenn es schließlich eine Lösung für den Konflikt mit dem Kosovo gibt. Das von mehr als 110 Staaten anerkannte Kosovo wird von einigen EU-Ländern nicht anerkannt. Mitglieder wie Spanien, Rumänien oder Zypern haben sogar gedroht, den Gipfel des bulgarischen Ratsvorsitzes im Mai des westlichen Balkans in Sofia zu blockieren, wenn der Kosovo als gleichwertiger Staat eingeladen wird. Griechenland und die Slowakei lehnen auch die Anerkennung des Kosovo als unabhängigen Staat ab.











