Vucinac in Berlin: Kompromiss mit Kosovo bedeutet, dass beide Seiten wenig verlieren

Serbiens Präsident Aleksandar Vuciq sagte am Freitag in Berlin, dass sein Land verpflichtet wäre, ernstzunehmende Entscheidungen zu treffen, von denen es abhängt, ob er bis 2025 der Europäischen Union beitreten soll, wie in seiner Erweiterungsstrategie vorgesehen. Er machte diese Kommentare [...]
Serbiens Präsident Aleksandar Vuciq sagte am Freitag in Berlin, dass sein Land verpflichtet wäre, ernstzunehmende Entscheidungen zu treffen, von denen es abhängt, ob er bis 2025 der Europäischen Union beitreten soll, wie in seiner Erweiterungsstrategie vorgesehen.
Er machte diese Kommentare zu Beginn des Treffens mit Bundeskanzlerin Angela Merkel, der die Rolle Serbiens in der Region betonte.
“Serbia spielt eine wesentliche Rolle gegen Kosovo und Bosnien und Herzegowina und darüber hinaus ist es wichtig, dass wir eng diskutieren” sagte Frau Merkel, die seit Beginn des Jahres zum zweiten Mal den serbischen Präsidenten gehostet hat, um die Integrationsprozesse der Region zu diskutieren, mit besonderem Schwerpunkt auf die Normalisierung der Beziehungen zum Kosovo, was eine Voraussetzung für die Integration Serbiens in die Europäische Union ist, die Voice of America Broadcasts.
Der serbische Präsident sagte, dass die Europäische Union für den Fortschritt seines Landes unerlässlich ist.
Wir müssen ernsthafte und schmerzhafte Entscheidungen treffen, wenn wir Teil der Europäischen Union sein möchten. Ob dies 2025 oder zu einer anderen Zeit geschehen wird, ist es uns überlassen, ob wir in der Lage sein werden, die von uns erwarteten Reformen, aber auch von einigen anderen Entwicklungen in der Region”, sagte er.
Das Jahr 2018 ist die Zeit, in der die Europäische Union Fortschritte in den Gesprächen zwischen Kosovo und Serbien über eine verbindliche Rechtsvereinbarung zur Normalisierung der Beziehungen zwischen ihnen erwartet.
Die Spannungen zwischen den beiden Ländern stiegen im letzten Monat, als Pristina einen serbischen Beamten verhaftet und vertrieben hatte, der ohne Erlaubnis in das Kosovo-Gebiet eintrat.
Der serbische Präsident sagte in Berlin, er werde alles tun, um Spannungen, Konflikte oder eine Destabilisierung in der Region zu vermeiden.
Serbien meint, dass jeder Konflikt auf dem Balkan 100 Jahre hinter unseren Ländern und Völkern” gehen würde, sagte der serbische Präsident, der nach dem Treffen serbische Medien sagte, dass er im Gespräch mit Bundeskanzlerin Merkel wiederholt hat, dass der Kompromiss mit dem Kosovo bedeutet, dass beide Seiten wenig fehlen.
Pristina betont inzwischen, dass beide Seiten aus dem Abkommen kommen müssen, um die Integration in westliche Strukturen sicherzustellen.












