Österreichischer Politiker bestellt Balkanländer: Sie müssen sich der Vergangenheit

Nach dem Ende des Haager Tribunals sind die Balkanländer neben der Vergangenheit, meint Wolfgang Petritsch. Ich bin schockiert über Slobodan Pralyaks Selbstmord, und Fehler in Sicherheitsmaßnahmen sind nicht vorhersehbar” WHI-in Willgang Petritsch, ehemaliger hochrangiger Vertreter für Bosnien und Herzegowina. Aber nach ihm, trotz [...]
Nach dem Ende des Haager Tribunals sind die Balkanländer neben der Vergangenheit, meint Wolfgang Petritsch.
Ich bin schockiert über Slobodan Pralyaks Selbstmord, und Fehler in Sicherheitsmaßnahmen sind nicht vorhersehbar” WHI-in Willgang Petritsch, ehemaliger hochrangiger Vertreter für Bosnien und Herzegowina. Aber nach ihm hat der Haager Gerichtshof trotz dessen einen guten Job in der Aufklärung von Kriegsverbrechen im ehemaligen Jugoslawien gemacht. Nun muss die Versöhnung in der Region beginnen und die Initiative dafür sollte von Menschen und Politik, den österreichischen Sozialdemokratischen Politikern betont werden.
Wie Wolfgang Petritsch nach Abschluss der Arbeit des internationalen Gerichts sagt, muss er auf nationaler Ebene durch Gesetz und Gerichte gestärkt werden. Ihre Aufgabe ist bekannt, nicht nur gegen Korruption zu kämpfen, sondern sie müssen auch Kriegsverbrechen fortführen. Die Zivilgesellschaft muss auch gestärkt werden, die in Serbien stark ist und in anderen Ländern der Region aktiver werden soll. Die Vergangenheit sollte von allen gemacht werden, sagt Willfng Petritsch, ob sie sich in der Rolle des Opfers sehen oder als Kriminelle betrachtet werden.
Was die Beharrlichkeit einiger Politiker auf nationalistische und ethnische Ereignisse oder den Anspruch von Republika Srpska Präsident Milorad Dodik, die bestehenden Grenzen zu hinterfragen, sagt Willfgang Petritsch, Grenzen in Frage zu stellen, wird neue Tragödien verursachen. “Der ethno-nationalistische Faktor ist einer der Faktoren, aber nicht entscheidend für den Frieden in der Region. Die europäische Integration macht deutlich, dass Petritsch in einem großen Raumgelenk, sowohl wirtschaftlich als auch kulturell”, sagt.
Seiner Meinung nach sollte die Zusammenarbeit mit Europa vor allem für Serben absolute Priorität haben, “weil nur in einem vereinigten Europa Serben vereint werden können. Eine Gewerkschaft in einer multiethnischen oder multinationalen Kreatur wie dem ehemaligen Jugoslawien kann nicht mehr geschaffen werden. Die positiven Effekte können nur in einem größeren Europa erreicht werden, und diese Vision sollte tiefer in die Herzen und Köpfe des Menschen verwurzelt sein”, sagt Petritsch.
Der österreichische Diplomat Wolfgang Petritsch war von 1999 bis 2002 Hoher Vertreter für Bosnien und Herzegowina. In dieser Position leitete er die Umsetzung des 14. Dayton-Abkommens. Dezember 1995, der die ehemaligen Präsidenten Slobodan Milosevic, Franjo Tudjman (Kroatien) und der Vorsitzende des Bosnisch-Hellenzeum Alija Izetbegovic unterzeichnet hat.











